Archiv für den Monat: Oktober 2015

Intuition: Erkenntnis des vergänglichen und unvergänglichen Bewusstseins

Zur Sammlung meiner unruhigen Gedanken-Ströme überschreite ich den Bannkreis zur Mitte meines Wesens …

Gesicht IntuitionBei der Stille meines inneren Sprechers kann der Dialog des zweiseitigen Ursprungs erkannt werden. Dein Sein, das bereits wartet, dass meine Gedanken verschwinden und anstelle eine Fülle der kreativen Elemente vor mein Bewusstsein treten.

Dein Du im Ich, das erfährt, worin es dienstbar sein darf – Gott zu begegnen. In den natürlichen Erscheinungen der Schönheit der vergänglichen Welt, sowie in den feurigen Übergangszuständen von den durchdringenden, ineinander wirksamen Gebieten der himmlischen Kraftfelder.

So kann INTUITION den Moment der offenen Seele zur Geistesstrahlung begleiten – im Sinne des Ausspruchs : „Prüfe die Geister woraus sie sind!“

Jetzt beleuchten wir die dreiteilige Persönlichkeit – aus Gott – als Mensch – zum geheiligten Geist. Berührt von der Liebesstrahlung, reift die Erkenntnis, das Menschsein als vergänglich … und das Gottesbewusstsein als unvergänglich zu erwirken.

[Herr B.]

Intuitiv handeln: Herz und Kopf

Was heißt es, natürlich intuitiv zu handeln? Welche Rolle spielen dabei das Denken und die Gefühle? – Im Unterschied zum Handeln auf der Basis der Intuition der neuen Seele, das heisst, aus der sich verändernden innerlichen Wahrnehmung.

Gesicht IntuitionNatürlich intuitiv zu handeln bedeutet für mich z.B. eine Entscheidung nicht mit dem Willen, sondern aus einem vielleicht auch nur kurzem inneren Impuls heraus zu treffen. Wir haben dies glaube ich oft, aber schenken, ich sage mal diesem kurzen Impuls (von Innen) kein Gehör aufgrund der äußeren Umstände und und und. Aber im Grunde ist jede Entscheidung für jeden so richtig und wichtig, wie er sie fällt. Zu bedenken ist aber auch, dass dies ein anzustrebender Zustand ist, zu dem ich mich hin sehne, aber es ist ein Ringen – jeden Tag aufs neue.

Das Denken und die Gefühle spielen natürlich eine Rolle. Unser Denken ist oft geprägt von Erfahrungen und je nachdem ob diese positiv oder negativ für einen selbst sind, denkt man unterschiedlich. Wenn einem klar ist, dass das was er sucht nicht im Äußeren zu finden ist, sondern im Inneren und dem Nahrung gibt, dann gibt es nichts mehr Höheres, dann unterliegt alles „natürlich ist das ein langer Prozess“ dem Göttlichen. Alles in einem, so auch das Denken und die Gefühle und auch die Handlungen sind im Optimalfall aufeinander abgestimmt und miteinander verbunden, und nicht wie bei uns of getrennt. Herz und Kopf sagen bei uns oft etwas anderes und verursachen so großen Schmerz, dies müsste aber nicht so sein. Wir Menschen können Dinge nur „begreifen“, das heißt immer wieder ein Stück vom Kuchen anfassen und es begreifen, aber was mit begreifen oft missverstanden wird ist, dass mit begreifen nicht „alles“ gemeint ist, sondern wir Menschen uns immer nur Teile anschauen dürfen. Somit kann man sagen, indem man immer mehr Bewusstsein erlangt, ändert sich auch die innere Wahrnehmung.

[Frau K.]

Natürliche vs. göttliche Intuition: Außen und Innen

Wie nehme ich den Unterschied zwischen natürlicher Intuition und höherer, göttlicher Intuition wahr?

Gesicht IntuitionNaja wir leben in einer dualen Welt und so gibt es auch manchmal zwei unterschiedliche „Herkünfte“ für einen Begriff. Die natürliche Intuition beschreibt das Wort schon von ganz alleine, denn es kommt aus der Natur. So beschreibt die natürliche Intuition eine Reaktion von Außen, auf die wir reagieren, aber die höhere, göttliche Intuition kommt von Innen. Das ist für mich etwas, wo ich hinstrebe, mich leiten zu lassen, dieser Stimme wieder Gehör zu schenken und umso mehr ich mich darauf einlasse, weg von Egozentrik und „äußeren leitenden Energien“ zu kommen.

[Frau K.]

Göttliche Intuition: Wahrheits-Empfinden

Bei „göttlicher Intuition“ hat man ein ein sehr klares Empfinden von: So ist es. Es zeigt sich als ein Wahrheitsempfinden/ Wahrheitsbewusstsein. Also kommt man selbst nicht daran vorbei, auch wenn diese Antwort/ Anweisung einem nicht gefällt.

Gesicht Intuition

Wenn man aber die WAHRHEIT mehr liebt als alles eigene Denken und Fühlen, kann es dann nur eines geben: Dein Wille geschehe und dadurch kommt dann die Kraft für das Bejahen und für die neue Lebenshaltung. Dadurch erfährt man auch das Freiwerden von dem eigenen „Dawider“ es löst sich auf und es wird ruhiger und wieder klarer.

[Frau C.]

Karma – das Gesetz von Ursache und Wirkung

Im dritten Seminarteil heißt es:

„Das Karma-Gesetz – das Gesetz von Ursache und Wirkung – ist ein zentrales göttliches Gesetz.“

Wie oft höre ich den Satz: „Tja, Pech gehabt, ist eben Schicksal“. Das klingt nach Resignation und einem passiven Zustand:  man kann da sowieso nichts machen.

Justitia Nemesis

Gleichzeitig weiß ich auch, dass ganz allgemein gesprochen auf eine Aktion eine Reaktion folgt. Ist es demnach möglich, mein Verhalten so zu steuern, dass die Reaktion positiv ausfällt?

Der erste naheliegende Schritt wäre dann, mein eigenes Schicksal ohne Bewertung anzunehmen. Also meine Haltung gegenüber festgeschriebenen Gesetzen zu ändern, statt im Groll Widerstand dagegen aufzubauen.

Wie gelingt es mir, gelassener mit meinem Schicksal umgehen zu können?

Die Erkenntnis, dass alles, was uns widerfährt, weder gut noch schlecht ist, gibt aufkommenden Widerständen gegen unser Schicksal keine Möglichkeit mehr, das eigene Handeln zu beeinflussen. Entscheidend ist, wie wir unser Schicksal bewerten und was wir daraus machen wollen. Begreife ich es als Bedrohung oder sehe ich darin eine Chance, mich zu verändern und den Beweggrund meines Denkens, Fühlens und Handelns zu prüfen: Aus welcher Kraft heraus handele ich?

Wenn ich ehrlich zu mir bin und Bilanz ziehe, also erkenne, was ich da täglich anrichte, weil ich zu unbewusst lebe – dann kann ich mein Verhalten nach und nach ändern. Mein Leben bekommt eine andere Ausrichtung. Aber wo ist da die Verbindung zu dem göttlichen Gesetz?

Wenn ich bereit bin, die geistige Kraft in mir als Führung anzuerkennen, dann wird mich der Fluss des Lebens so leiten, dass ich allmählich dieses göttliche Gesetz tatsächlich erfülle.

[Redaktion]

Film: Zeige deine Wunde – Spiritualität als Kunst der Verwandlung und Regeneration, München, 15.11.2015

Beuys-SünnerfilmDer Aktionskünstler, Bildhauer, Kunsttheoretiker und Pädagoge Joseph Beuys, zeitlebens umstritten, anstößig im besten Sinne, wollte berühren und berührbar sein. Die seelische und körperliche Verletzlichkeit des Menschen war sein Thema. Nicht zufällig trägt eine seiner bekanntesten Installationen den Titel Zeige deine Wunde.

Die Stiftung Rosenkreuz zeigt am Sonntag, den 15. November im Rio Filmpalast in München den Film Zeige deine Wunde von Rüdiger Sünner. Beginn ist um 11 Uhr.

Hier gibt es weitere Informationen sowie die Möglichkeit, online zu reservieren.