Archiv für den Monat: Oktober 2016

Wochenend-Konferenz in Calw: Der Mensch – Schöpfer seiner Wirklichkeit, 12./13. November 2016

Mensch werde wesentlichJeder Gedanke ist Energie. Jeder Gedanke hat eine kreative, energetische Macht. Jeder Gedanke erschafft Entwicklungen, die zur Realität des Menschen werden. Mit seinen Gedanken gestaltet er die Welt. Aus welcher Kraft schöpft der Mensch?

Soweit der Mensch unbewussten Impulsen folgt, die aus seinem Inneren aufsteigen, gestaltet er seine Wirklichkeit nicht nur positiv.

In seiner Seele existiert jedoch ein Raum, der eine freie Wahl ermöglicht.

Aus dem göttlichen Kern im Inneren steigt eine Sehnsucht auf, das Absolute zu finden. Diese Sehnsucht lässt den Menschen nicht eher ruhen, bis der Mensch den Freiraum in sich immer klarer erkennt, erspürt und schließlich ganz in ihm aufgeht.

Bei dieser Konferenz geht es um den Menschen als Schöpfer seiner Wirklichkeit. Sie sind herzlich eingeladen zu einer besonderen Begegnung mit sich selbst und dem Licht des Tempelfeldes der Rosenkreuzer.

Beginn: Sa. 12. November 2016, 11:30 Uhr
Ende: So. 13. November 2016, 18:00 Uhr
Ort: Christian Rosenkreuz Konferenzzentrum Calw
Kostenbeitrag: 80 Euro
bei Unterbringung in Gruppenzimmern inkl. vegetarischer Verpflegung

Weitere Informationen und Details zur Anmeldung finden Sie hier.

Was es heißt, ein Mensch zu sein

In seinem Buch Treibsand. Was es heißt, ein Mensch zu sein beschreibt Henning Mankell die verschiedensten Begebenheiten und Begegnungen in seinem Leben. Seine Gedanken zur gestellten Krebsdiagnose durchziehen wie ein roter Faden die kurzen Erzählungen. Vor dem Hintergrund seiner Lebenserfahrungen versucht er, sich dieser lebens-bedrohenden Erkrankung zu nähern und sie in sein Bewusstsein einzulassen. Es scheint, dass er mit sich ins Reine gekommen ist und den Treibsand hinter sich gelassen hat.

„Ich bin nicht religiös und bin es auch nie gewesen. Jetzt, da ich Krebs habe, bin ich oft erstaunt über Menschen, die in ihrem Glauben Trost finden. Ich respektiere sie, aber ich beneide sie nicht.Dennoch bin ich mir einer Sache sicher, als ob ich trotz allem eine diffuse religiöse Überzeugung mit mir herumtrüge.“

Was heißt es, ein Mensch zu sein?

FragezeichenAntworten findet man in der Universellen Lehre, die aus dem einen schöpferischen Quell hervorgeht. Sie wurde in Heiligen Schriften aufbewahrt und zu allen Zeiten von Menschheitslehrern verkündet.

Die Schule des Rosenkreuzes steht in der Tradition dieser alten Weisheiten. Das Ziel des Schülertums ist es, die Lehren in Lebenspraxis umzusetzen. Das bedeutet die vollständige Transformation des eigenen Wesens. Eine entscheidende Hilfe dabei ist das Kraftfeld der Mysterienschule, das vom göttlichen Geist inspiriert ist.

Eine Einführung in die Philosophie des Rosenkreuzes bieten die sieben Briefe des Online-Seminars.

Die Tiefe des Gemeinsamen: Mystik – Wo sich Islam und Christentum die Hand reichen. Calw, 29.10.-30.10.2016 (Stiftung Rosenkreuz)

An diesem Wochenende geht es um Wege der Mystik und Gnosis, die viele Sucher aller Religionen und Kulturen in die Tiefe des eigenen Wesens geführt haben.

Die Tiefe des Gemeinsamen: Islam und Christentum

Mitwirkende

  • Die Philosophin und Theologin Dr. Irmgard Kampmann, die sich intensiv mit Meister Eckhart auseinandergesetzt hat;
  • Prof. Dr. Jürgen Frembgen, der islamische Religions- und Kulturgeschichte lehrt und die Orient-Abteilung am Museum Fünf Kontinente in München leitet;
  • Peter Cunz, Kenner der islamischen Mystik, Angehöriger des Mevlevi-Ordens;
  • Dr. Gunter Friedrich, Mitgründer der Stiftung Rosenkreuz und Mitglied der Internationalen Schule des Goldenen Rosenkreuzes

Programm

Samstag, 29.10.2016

11:00 Uhr Begrüßung
11:15 Uhr Irmgard Kampmann: Gedanken christlicher Mystik
12:30 Uhr Mittagessen
14:00 Uhr Gesprächskreise
15:15 Uhr Kaffee
15:45 Uhr Jürgen Wasim Frembgen: Spiritualität im Islam: Die Sufi-Tradition
17:00 Uhr Gesprächskreise
18:15 Uhr Abendessen
19:30 Uhr Kontemplation zu Texten aus christlicher und islamischer Mystik
20:45 Uhr Film Der Rote Sufi (WDR/3sat-Produktion des Regisseurs Martin Weinhart über die Pilgerfahrt Jürgen Wasim Frembgens zum Schrein des Roten Sufi Lal Shahbaz Qalandar

Sonntag, 30.10.2016

7:30 Uhr bis 9:00 Uhr Frühstücksbuffet
9:00 Uhr Kontemplation im Tempel
10:15 Uhr Peter Hüseyin Cunz: Erfahrungen auf dem Weg der Sufis
11:15 Uhr Kaffee
11:45 Uhr Gunter Friedrich: Wo die Ströme münden – eine rosenkreuzerische Betrachtung
13:15 Uhr Mittagessen, gemeinsamer Abschluß

Weitere Informationen und Hinweise zur Anmeldung hier bei der Stiftung Rosenkreuz.

Kalender-Spruch Oktober 2016

„Allein geht man schneller, zusammen geht man weiter.“

(aus Afrika)

Allein geht man schneller –  das kann heißen: man ist buchstäblich schneller am gesteckten Ziel, zum Beispiel im Sport oder im Beruf. Meist ist dieser Wettlauf nur zu gewinnen, wenn man Stress, Konkurrenzkampf, Verdrängung anderer und sogar Betrug  in Kauf nimmt.

Im übertragenen Sinn kann es bedeuten: Ohne Rück-Sicht auf die Belange anderer und deren Interessen nur das eigene Ziel zu verfolgen, vielleicht negative Folgen dieses Handelns auszublenden.

HändeZusammen geht man weiter – Dies geschieht in der Erkenntnis, dass der Mensch immer als Teil einer Gruppe, einer Gesellschaft lebt, wo das Zusammengehen die Voraussetzung für ein einigermaßen harmonisches Zusammenleben bildet und so die Kontinuität des sozialen Friedens sichert. Dieses Bewusstsein der gemeinsamen Existenz trotz aller individuellen Unterschiede war und ist die Grundlage der Kultur. Es ist die Wurzel von Werten wie Humanität, Solidarität, Demokratie. 

Auch für das spirituelle Leben gilt das Prinzip: Gemeinsam kommen wir weiter. Die geistigen Führer der Menschheit haben sich immer bemüht, möglichst viele Menschen in dem Prozess der Höherentwicklung des Bewusstseins mitzunehmen. Denn was nützt die höchste Erleuchtung eines Einzelnen, wenn die große Mehrheit der Menschen davon ausgeschlossen bleibt? Große Eingeweihte wie Buddha, Krishna, Hermes Trismegistos, Moses, Plato, Jesus Christus verschwanden nicht im Alleingang in unerreichbaren Sphären. Sie sammelten Jünger um sich, errichteten philosophische Akademien und gründeten Mysterienschulen, um möglichst viele Zeitgenossen in den Strom der geistigen Entwicklung der Menschheit hineinzuziehen. Ihre Aufgabe als göttliche Abgesandte war es, bei der Heiligung aller Menschen mitzuhelfen.