Das Gesetz des Herzens (Spiritualität und Gesetz, Teil 3)

Ob Gesetz, Vorschrift, Regel oder Richtlinie – jeder spirituell Strebende wird diese je nach Bewusstseinszustand als Zwang und Einschränkung auffassen – oder als Hilfestellung und Wegweiser.

Am Anfang des Weges nähert man sich den äußeren Verhaltensweisen in der Schülergemeinschaft an. Nach und nach wird deutlich, dass im eigenen Inneren andere Kräfte wirken und damit auch andere Gesetzmäßigkeiten gelten als im Außen. Je mehr sich die Einflüsse der neuen Beseelung im Bewusstsein des Schülers bemerkbar machen, desto mehr wird auch das innere Gesetz erkannt. Alles, was aus dem Geistkern in das Herz „geschrieben“ wird, kann zum Bewusstsein durchdringen und im Leben angewendet werden.

In dem Buch Die Gnosis in aktueller Offenbarung schreibt Jan van Rijckenborgh, einer der Gründer der Geistesschule des Rosenkreuzes:

Rosenherz„Sie werden jedoch verstehen, dass die Schule Ihnen keine Lebensregeln zu geben wünscht … keine neuen 10 Gebote … Wenn Christus sagt: Folget mir nach … wird damit gemeint, dass Sie dem Gesetz folgen sollen, so wie es in Ihr Herz geschrieben ist … Wenn Sie nun das Licht in sich gut untersuchen, werden Sie entdecken, dass in dieser Strahlung auch eine Reihe Anweisungen darüber enthalten sind, wie Sie das in diesem Licht Erkannte verwirklichen können. Das ist das Gesetz in Ihrem Herzen … Und doch ist dieses innerliche Gesetz bei allen sehr verschieden … was in Ihr Herz geschrieben ist … passt sich völlig Ihrem Seinszustand an …“ (…gekürzt)

„Gnostische Gesetze?“ Ja. Sie sind die Grundlage für alle Manifestationen des göttlichen Geistes.

Der himmlische Mensch lebt durch sie und erfüllt sie.

Der irdische Mensch wird vom gnostischen Gesetz „gelebt“, ohne es jedoch zu erfüllen, denn es ist ihm noch nicht bewusst.

Der Rosenkreuz-Schüler erkennt es innerlich und strebt danach, es zu erfüllen.

Advent – Tradition oder Vorbereitung für den Neuanfang?

Die Adventszeit beginnt ungefähr vier Wochen vor Weihnachten. Advent bedeutet übersetzt: Ankunft. Wer oder was kommt an? Schon im frühen Mittelalter sprach man von Adventus Domini, der Ankunft des Herrn. In der christlichen Tradition bereiten sich die Menschen während dieser Wochen auf Weihnachten, die Geburt Jesu Christi, vor. Es gibt unzählige Gebräuche, die Zeit bis zur Ankunft des Christkindes zu gestalten. Fast jeder hat es von Kindertagen an bis heute in der einen oder anderen Form erlebt: An jedem der vier Adventssonntage wird am Adventskranz nacheinander eine der vier Kerzen entzündet, im Adventskalender wird täglich eines der 24 Türchen geöffnet, ein Lichterbogen wird ins Fenster gestellt. Und es ist die Zeit der Wunschzettel sowie der Weihnachtseinkäufe.

nodeid7830_rosenherz2Was bedeutet die Ankunft des Jesuskindes und seine Geburt in der Heiligen Nacht – jenseits von religiösem Brauchtum und Konvention? Spirituell verstanden ist es kein einmaliges Geschehen, das vor rund 2000 Jahren in Palästina stattfand, sondern das Symbol für ein Ereignis, das sich jederzeit in jedem Menschen vollziehen kann. Es ist die Geburt einer neuen, aus dem Geistkern geborenen Seele, die die Grundlage für den geistigen Weg bildet.

Dazu ist ein Prozess der inneren Verwandlung nötig, der sich in den Wochen vor der Weihe-Nacht vollziehen muss. Ohne diese Vorbereitungszeit, die wie eine Schwangerschaft der Geburt vorausgeht, kann sich das geistige Licht im Menschen nicht manifestieren.

Der Mensch, der aus innerer Sehnsucht nach geistiger Erneuerung seines Wesens strebt, kann jeden Tag mit seiner persönlichen Adventszeit beginnen.

Die 7 Briefe des Online-Seminars können die Grundlage bilden, um sich auf die praktische Umsetzung der Rosenkreuzer-Philosophie vorzubereiten und so der inneren Lichtgeburt entgegen zu leben.

Adventszeit – Zeit des Ankommens bei der Liebe

Öffne jetzt die Türen zu deinem Herzen!

Dieses Online-Seminar ist der Liebe gewidmet und damit dem Herzen jedes Menschen, der an diesem Abend dabei ist. Im Zentrum steht die Frage unseres persönlichen ‚Advents‘, unseres Ankommens bei uns selbst, unserer Wahrheit und bei unserem Herzen, das nichts will außer zu lieben und diese Liebe in der Gemeinschaft zu feiern.

Am Ende eines sehr unfriedlichen und für viele beunruhigenden Jahres bietet dieser Dezember jedem von uns eine exzellente Gelegenheit, den ersehnten Frieden, die Freude, innere Ruhe und das Vertrauen ins Leben zu finden oder zu vertiefen.

Das Reich des Kaisers und das Reich Gottes (Spiritualität und Gesetz, Teil 2)

Wenn man die Evangelien im Neuen Testament als Beschreibungen eines spirituellen Weges liest, kann der folgende Spruch eine Orientierung geben.

„So gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist“.
(Matt. 22,21)

 

Greif
Greif

Hier werden zwei unterschiedliche Dimensionen angesprochen: das „Reich des Kaisers“ und das „Reich Gottes“. Kaiser und Gott symbolisieren zwei ganz unterschiedliche Welten. Der Kaiser steht für das Außen, zum Beispiel für die Regierung, für die Familie, für das tägliche Leben. Gott steht für das Innen des Menschen, für die geistigen Dinge, für ein spirituelles Leben.

Der Spruch macht deutlich, dass der Kaiser die Rahmenbedingungen für das irdische Leben vorgibt. Er fordert seinen Tribut, eine Art Steuer, zum Beispiel muss man für den Lebensunterhalt sorgen, sich um die Familie kümmern, soziale Verpflichtungen verantwortungsvoll erfüllen. Und sogar das Leben wird am Ende durch den Tod zurückgefordert.

Was muss man Gott, dem Geist „geben“? Der Mensch, der einen spirituellen Weg beginnt,  „schenkt“ Gott sein Herz und seine Hingabe. Er sehnt sich nach Erlösung und Befreiung. Mehr und mehr wird er Erkenntnis in Lebenspraxis umsetzen. Später wird er auf der Basis seines erneuerten Seelenbewusstseins alle Menschen in ihrem spirituellen Streben unterstützen wollen.

Äußere und innere Gesetze

Das Verhältnis zwischen irdischen Erfordernissen und spirituellem Streben bilden keinen Gegensatz. Als Doppelwesen lebt der Mensch in zwei Welten gleichzeitig. Er besitzt eine sterbliche Persönlichkeit und einen unsterblichen Geistkern, aus dem sich durch ein spirituelles Leben einmal der geistige Mensch entwickeln kann.

Der Spruch „So gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist“ dient vor allem dazu, dass das Außen und Innen nicht verwechselt wird. Mit den Dingen dieser Welt kann Gott nichts anfangen und umgekehrt, die inneren, geistigen Werte sind nur für den  spirituellen Menschen bestimmt, nicht für das äußere Leben.

Jede Art spiritueller Entwicklung, auch das Schülertum in der Geistesschule des Rosenkreuzes, gründet sich auf geistige Gesetzmäßigkeiten. Sie sind in spirituellen Texten überliefert und werden durch die Erfahrungswerte von Menschen, die den Weg bereits in früheren Zeiten gegangen sind, untermauert.

Die Empfehlung, zum Beispiel Fleisch, Alkohol und Tabak zu vermeiden, bezieht sich auf die Reinigung des Körpers der Persönlichkeit. Die Geburt und das Wachstum der neuen Seele werden gefördert, wenn der Schüler sich bemüht, auf seine Gedanken und Gefühle zu achten und sich immer wieder in die Stille begibt. Um solch eine Lebenshaltung in der Praxis des täglichen Lebens aufrechtzuerhalten, benötigt der Schüler ein geistiges Fundament. Durch den Besuch von Tempeldiensten erhält der göttliche Funke im Herzen genügend gnostische Lichtkraft, um alle Prozesse der Transformation im Mikrokosmos durchzuführen zu können.

Im 3. Teil geht es um das „Gesetz des Herzens“.

Gesetze – Zwang oder Hilfe? (Spiritualität und Gesetz, Teil 1)

Die Welt ist voller Gesetze! Planeten ziehen ihre Bahn am Himmel. Die Schwerkraft lässt den Teller am Boden zersplittern. Der Magnet zieht an oder stößt ab. Das Gesetz von Ursache und Wirkung, das Karma, lautet: Jede Tat hat Folgen. Und der Volksmund weiß: „Wer nicht hören will muss fühlen“. „Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus“.

Weidendach

Es gibt keinen Lebensbereich, der nicht von Gesetzen, Regeln und Richtlinien bestimmt wird. Manche davon wirken universell, andere sind menschengemacht.
Hilfreich ist die Unterscheidung zwischen den Gesetzen, die das irdische Leben regeln, und den Gesetzmäßigkeiten in der göttlichen Sphäre.

Der Mensch auf Erden braucht Gesetze, die ihn in eine Ordnung einbetten, ihm einen Rahmen und Halt geben. Er benötigt Leitlinien, damit er nicht völlig im Lebenskampf untergeht oder sich selbst auslöscht.

Die geistigen Gesetze dienen dazu, die Lebewesen der Schöpfung auf die nächst höhere Stufe ihrer Entwicklung zu führen. Sie garantieren, dass das geistige Potential des Menschen sich entfalten kann.

Dementsprechend spricht das Rosenkreuz in seiner Philosophie von zwei Naturordnungen: Die Gebiete des göttlichen Geistes und darin eingeschlossen, jedoch fundamental davon getrennt, das Diesseits und das Jenseits als die beiden Hälften der irdischen Welt.

In der Schule des Rosenkreuzes gibt es Vorschriften, Regeln und Richtlinien. Was ist für einen spirituellen Weg an Vorgaben grundsätzlich nötig und was kann nur individuell vom Schüler selbst entschieden werden? Das hängt von der jeweiligen Sichtweise ab! Was für den einen autoritär erscheint, ist für den anderen eine Hilfestellung. Hinzu kommt bei einigen die Neigung, sich selbst ein „Gesetzbuch“ vorzugeben, nach dem sie ihren Schülerweg gestalten.

Warum braucht die Menschheit überhaupt Gesetze? Weil seit Erscheinen des Menschen auf Erden sein Selbstbewusstsein stetig gewachsen ist und seine Individualität sich mehr und mehr ausprägt. Jede Kultur muss deshalb Regeln für das soziale, wirtschaftliche und politische Zusammenleben der Gesellschaft aufstellen, will sie auf lange Sicht Bestand haben. Mittlerweile ist die Selbstbehauptung des Menschen so stark geworden, dass der dünne Kulturfirnis nur mühsam in der Lage ist, die Egozentrik der Menschen in Schach zu halten. Die Einzelheiten präsentieren uns die Medien jeden Tag.

Der Mensch unterliegt (neben den Naturgesetzen) drei Arten von Gesetzen.

  • Für die Persönlichkeit gibt es das Bürgerliche Gesetzbuch und die kulturellen Gepflogenheiten ihres Landes.
  • Die Seele des Menschen funktioniert nach energetischen Gesetzmäßigkeiten.
  • Der geistige Kern in der Mitte des Mikrokosmos reagiert auf gnostische Gesetze.

Das bedeutet, dass die jeweils herrschenden Gesetze eng an die Eigenschaften des Lebensraumes und die Eigenart seiner Bewohner gekoppelt sind.

Im 2. Teil geht es um innere und äußere Gesetze.

Kalender-Spruch November 2016

Science Fiction: Tür zum Himmel

„Wenn du die Tür offenlässt, kannst du sicher sein, dass jemand eintreten wird.“

(aus Afrika)

Wenn man sich in der Welt umschaut, wird deutlich, dass in jedem Land, in jeder Region  die Menschen ein anderes Verhältnis zu „ihrer“ Tür haben. In der Bambushütte unter Palmen ist die Tür nur ein Durchgang, woanders wird die Haustür geschlossen, aber nicht abgeschlossen. In Städten werden Türen abgeschlossen, teilweise mit Vorhänge-schlössern gesichert oder sogar mit einem elektronischen Sicherungssystem inklusive Alarmsignal versehen.

Vorsichtsmaßnahmen dieser Art haben den Sinn, sich vor Diebstahl und ungebetenen Gästen zu schützen. Die schlechten Erfahrungen vieler führen dazu, dass der Spruch Wenn du die Tür offenlässt, kannst du sicher sein, dass jemand eintreten wird nur negativ gesehen wird: Als Warnung.

Anderes dagegen beim „Tag der offenen Tür“, „Tag des offenen Denkmals“ und Ähnlichem. Hier wird eine Einladung ausgesprochen. Gäste werden gezielt aufgefordert, durch die offene Tür einzutreten.

Wenn man diesen Spruch auf die spirituelle Ebene bezieht, fungiert das Bewusstsein als Tür. Es bestimmt, wer oder was hindurch geht und den Menschen beeinflusst. Dabei wird das Gesetz der Anziehung und Abstoßung wirksam. Was der Mensch im Innersten begehrt, was bestimmend ist für sein Denken, Fühlen und Handeln – das wird durch die Tür eintreten. Alles andere wird abgestoßen. So hat jeder weitgehend in der Hand, was er abwehrt und was er einlädt.

Mit den übergeordneten Kräften des Schicksals verhält es sich im Prinzip ähnlich. Die Persönlichkeit, die im Mikrokosmos lebt, kann durch die Erneuerung der Seele und des Bewusstseinszustandes eine gewisse Autonomie erreichen. Störende Einflüsse können nicht so leicht in den Mikrokosmos eindringen, helfende Lichtkräfte dagegen werden hineingezogen. So ist langfristig die geistige Entwicklung gesichert – selbst wenn karmische Stolpersteine immer wieder das Vorwärtskommen auf dem spirituellen Pfad erschweren.

Wochenend-Konferenz in Calw: Der Mensch – Schöpfer seiner Wirklichkeit, 12./13. November 2016

Mensch werde wesentlichJeder Gedanke ist Energie. Jeder Gedanke hat eine kreative, energetische Macht. Jeder Gedanke erschafft Entwicklungen, die zur Realität des Menschen werden. Mit seinen Gedanken gestaltet er die Welt. Aus welcher Kraft schöpft der Mensch?

Soweit der Mensch unbewussten Impulsen folgt, die aus seinem Inneren aufsteigen, gestaltet er seine Wirklichkeit nicht nur positiv.

In seiner Seele existiert jedoch ein Raum, der eine freie Wahl ermöglicht.

Aus dem göttlichen Kern im Inneren steigt eine Sehnsucht auf, das Absolute zu finden. Diese Sehnsucht lässt den Menschen nicht eher ruhen, bis der Mensch den Freiraum in sich immer klarer erkennt, erspürt und schließlich ganz in ihm aufgeht.

Bei dieser Konferenz geht es um den Menschen als Schöpfer seiner Wirklichkeit. Sie sind herzlich eingeladen zu einer besonderen Begegnung mit sich selbst und dem Licht des Tempelfeldes der Rosenkreuzer.

Beginn: Sa. 12. November 2016, 11:30 Uhr
Ende: So. 13. November 2016, 18:00 Uhr
Ort: Christian Rosenkreuz Konferenzzentrum Calw
Kostenbeitrag: 80 Euro
bei Unterbringung in Gruppenzimmern inkl. vegetarischer Verpflegung

Weitere Informationen und Details zur Anmeldung finden Sie hier.

Was es heißt, ein Mensch zu sein

In seinem Buch Treibsand. Was es heißt, ein Mensch zu sein beschreibt Henning Mankell die verschiedensten Begebenheiten und Begegnungen in seinem Leben. Seine Gedanken zur gestellten Krebsdiagnose durchziehen wie ein roter Faden die kurzen Erzählungen. Vor dem Hintergrund seiner Lebenserfahrungen versucht er, sich dieser lebens-bedrohenden Erkrankung zu nähern und sie in sein Bewusstsein einzulassen. Es scheint, dass er mit sich ins Reine gekommen ist und den Treibsand hinter sich gelassen hat.

„Ich bin nicht religiös und bin es auch nie gewesen. Jetzt, da ich Krebs habe, bin ich oft erstaunt über Menschen, die in ihrem Glauben Trost finden. Ich respektiere sie, aber ich beneide sie nicht.Dennoch bin ich mir einer Sache sicher, als ob ich trotz allem eine diffuse religiöse Überzeugung mit mir herumtrüge.“

Was heißt es, ein Mensch zu sein?

FragezeichenAntworten findet man in der Universellen Lehre, die aus dem einen schöpferischen Quell hervorgeht. Sie wurde in Heiligen Schriften aufbewahrt und zu allen Zeiten von Menschheitslehrern verkündet.

Die Schule des Rosenkreuzes steht in der Tradition dieser alten Weisheiten. Das Ziel des Schülertums ist es, die Lehren in Lebenspraxis umzusetzen. Das bedeutet die vollständige Transformation des eigenen Wesens. Eine entscheidende Hilfe dabei ist das Kraftfeld der Mysterienschule, das vom göttlichen Geist inspiriert ist.

Eine Einführung in die Philosophie des Rosenkreuzes bieten die sieben Briefe des Online-Seminars.

Die Tiefe des Gemeinsamen: Mystik – Wo sich Islam und Christentum die Hand reichen. Calw, 29.10.-30.10.2016 (Stiftung Rosenkreuz)

An diesem Wochenende geht es um Wege der Mystik und Gnosis, die viele Sucher aller Religionen und Kulturen in die Tiefe des eigenen Wesens geführt haben.

Die Tiefe des Gemeinsamen: Islam und Christentum

Mitwirkende

  • Die Philosophin und Theologin Dr. Irmgard Kampmann, die sich intensiv mit Meister Eckhart auseinandergesetzt hat;
  • Prof. Dr. Jürgen Frembgen, der islamische Religions- und Kulturgeschichte lehrt und die Orient-Abteilung am Museum Fünf Kontinente in München leitet;
  • Peter Cunz, Kenner der islamischen Mystik, Angehöriger des Mevlevi-Ordens;
  • Dr. Gunter Friedrich, Mitgründer der Stiftung Rosenkreuz und Mitglied der Internationalen Schule des Goldenen Rosenkreuzes

Programm

Samstag, 29.10.2016

11:00 Uhr Begrüßung
11:15 Uhr Irmgard Kampmann: Gedanken christlicher Mystik
12:30 Uhr Mittagessen
14:00 Uhr Gesprächskreise
15:15 Uhr Kaffee
15:45 Uhr Jürgen Wasim Frembgen: Spiritualität im Islam: Die Sufi-Tradition
17:00 Uhr Gesprächskreise
18:15 Uhr Abendessen
19:30 Uhr Kontemplation zu Texten aus christlicher und islamischer Mystik
20:45 Uhr Film Der Rote Sufi (WDR/3sat-Produktion des Regisseurs Martin Weinhart über die Pilgerfahrt Jürgen Wasim Frembgens zum Schrein des Roten Sufi Lal Shahbaz Qalandar

Sonntag, 30.10.2016

7:30 Uhr bis 9:00 Uhr Frühstücksbuffet
9:00 Uhr Kontemplation im Tempel
10:15 Uhr Peter Hüseyin Cunz: Erfahrungen auf dem Weg der Sufis
11:15 Uhr Kaffee
11:45 Uhr Gunter Friedrich: Wo die Ströme münden – eine rosenkreuzerische Betrachtung
13:15 Uhr Mittagessen, gemeinsamer Abschluß

Weitere Informationen und Hinweise zur Anmeldung hier bei der Stiftung Rosenkreuz.

Kalender-Spruch Oktober 2016

„Allein geht man schneller, zusammen geht man weiter.“

(aus Afrika)

Allein geht man schneller –  das kann heißen: man ist buchstäblich schneller am gesteckten Ziel, zum Beispiel im Sport oder im Beruf. Meist ist dieser Wettlauf nur zu gewinnen, wenn man Stress, Konkurrenzkampf, Verdrängung anderer und sogar Betrug  in Kauf nimmt.

Im übertragenen Sinn kann es bedeuten: Ohne Rück-Sicht auf die Belange anderer und deren Interessen nur das eigene Ziel zu verfolgen, vielleicht negative Folgen dieses Handelns auszublenden.

HändeZusammen geht man weiter – Dies geschieht in der Erkenntnis, dass der Mensch immer als Teil einer Gruppe, einer Gesellschaft lebt, wo das Zusammengehen die Voraussetzung für ein einigermaßen harmonisches Zusammenleben bildet und so die Kontinuität des sozialen Friedens sichert. Dieses Bewusstsein der gemeinsamen Existenz trotz aller individuellen Unterschiede war und ist die Grundlage der Kultur. Es ist die Wurzel von Werten wie Humanität, Solidarität, Demokratie. 

Auch für das spirituelle Leben gilt das Prinzip: Gemeinsam kommen wir weiter. Die geistigen Führer der Menschheit haben sich immer bemüht, möglichst viele Menschen in dem Prozess der Höherentwicklung des Bewusstseins mitzunehmen. Denn was nützt die höchste Erleuchtung eines Einzelnen, wenn die große Mehrheit der Menschen davon ausgeschlossen bleibt? Große Eingeweihte wie Buddha, Krishna, Hermes Trismegistos, Moses, Plato, Jesus Christus verschwanden nicht im Alleingang in unerreichbaren Sphären. Sie sammelten Jünger um sich, errichteten philosophische Akademien und gründeten Mysterienschulen, um möglichst viele Zeitgenossen in den Strom der geistigen Entwicklung der Menschheit hineinzuziehen. Ihre Aufgabe als göttliche Abgesandte war es, bei der Heiligung aller Menschen mitzuhelfen.

Arbeit am Lebensbuch: Ein Tag am Konferenzort Christianopolis (Birnbach), 22.10.2016

Einladung

Samstag, 22. Oktober 2016
11:00 Uhr bis ca. 17:00 Uhr
Konferenzzentrum Christianopolis, Birnbach

Die Welt tritt uns in einer Fülle von Erscheinungen gegenüber, die in unserem Lebensbuch sichtbar werden. So entsteht ein Gewebe aus Worten, Bildern und Klängen.

Wir möchten uns gern mit Ihnen – jeder für sich und gemeinsam – in kreativer Weise an unser „Lebensbuch“ herantasten und uns in verschiedenen Workshops dazu austauschen.

Wir laden Sie herzlich ein, in einem vertieften Austausch und in der Stille des Tempels einen Tag in Christianopolis zu verbringen.

Lebensbuch
Ein Tag für Mitglieder, Jugendliche und Interessenten im Konferenzort Christianopolis der Internationalen Schule des Goldenen Rosenkreuzes in Birnbach

Programm und Zeitplan am 22. 10.2016

11:00 Uhr – Offenes Ankommen
11:30 Uhr – Begrüßung,  danach Einführungsvortrag zu dem Thema “Arbeit am Lebensbuch”
12:30 Uhr – Besinnung im Tempel bei Texten und Musik
13:15 Uhr – Mittagessen
14:00 Uhr – Vorstellung und Arbeiten in den Workshops
15:30 Uhr – Kaffeepause
16:15 Uhr – Besinnung im Tempel bei Texten und Musik,
….. danach Verabschiedung

Themen der Workshops:

  • Wer schreibt mein Lebensbuch
  • Zwischen den Zeilen
  • Vom Hoffen und Sehnen
  • Was uns wirklich verändert

Weitere Informationen zu den Workshops hier.

Bitte melden Sie sich bis zum 10. Oktober 2016 an:

per Telefon: 02681 – 95 84 0
per Email: konferenzbüro.west@rosenkreuz.de
christianopolis@rosenkreuz.de

Hier gibt es den Veranstaltungsflyer zum Download. Hinweise zur Anfahrt auf dem Flyer sowie hier.