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Wochenend-Konferenz in Calw: Der Mensch – Schöpfer seiner Wirklichkeit, 12./13. November 2016

Mensch werde wesentlichJeder Gedanke ist Energie. Jeder Gedanke hat eine kreative, energetische Macht. Jeder Gedanke erschafft Entwicklungen, die zur Realität des Menschen werden. Mit seinen Gedanken gestaltet er die Welt. Aus welcher Kraft schöpft der Mensch?

Soweit der Mensch unbewussten Impulsen folgt, die aus seinem Inneren aufsteigen, gestaltet er seine Wirklichkeit nicht nur positiv.

In seiner Seele existiert jedoch ein Raum, der eine freie Wahl ermöglicht.

Aus dem göttlichen Kern im Inneren steigt eine Sehnsucht auf, das Absolute zu finden. Diese Sehnsucht lässt den Menschen nicht eher ruhen, bis der Mensch den Freiraum in sich immer klarer erkennt, erspürt und schließlich ganz in ihm aufgeht.

Bei dieser Konferenz geht es um den Menschen als Schöpfer seiner Wirklichkeit. Sie sind herzlich eingeladen zu einer besonderen Begegnung mit sich selbst und dem Licht des Tempelfeldes der Rosenkreuzer.

Beginn: Sa. 12. November 2016, 11:30 Uhr
Ende: So. 13. November 2016, 18:00 Uhr
Ort: Christian Rosenkreuz Konferenzzentrum Calw
Kostenbeitrag: 80 Euro
bei Unterbringung in Gruppenzimmern inkl. vegetarischer Verpflegung

Weitere Informationen und Details zur Anmeldung finden Sie hier.

Verantwortung übernehmen? Teil 3 von 3

Kosmische Verantwortung

An den großen Entwicklungen in der Welt können Einzelne nicht sonderlich viel ändern.
Außerdem gilt:

„Man kann Probleme nicht auf der Ebene lösen, auf der sie entstanden sind.“
(A. Einstein)

Das bedeutet für den spirituell strebenden Menschen, dass er sein Leben auf eine höhere Wirklichkeit ausrichtet. Dies beginnt mit seinen Gedanken, seinen Gefühlen und seinen Handlungsimpulsen. Sie wirken in seiner Umgebung, aber auch in den feinstofflichen Sphären rund um die Erde. Wie ein Spiegel reflektieren diese Felder das von den Menschen Ausgestrahlte auf die Erde zurück. Der Kreislauf der ununterbrochenen Wechselwirkung kann praktisch nicht unterbrochen werden. Darum ist die Welt so wie sie ist. Der Weg der Veränderung verläuft von innen nach außen. Ein universell gültiges Gesetz besagt, dass höhere Schwingungen niedrigere Schwingendes durchdringen, beeinflussen und verändern können.

Konferenzort Caux bei Nacht, mit Tempel, 1995
Konferenzort Caux bei Nacht, mit Tempel, 1995

Wenn der Mensch auf der Basis des inneren göttlichen Prinzips sein persönliches Leben nach und nach verändert, entfaltet sich daraus eine erneuerte Seele. Diese Seelenkräfte erfüllen sein Bewusstsein. Was von diesem Menschen ausstrahlt, besitzt dann eine neue Qualität, die reinigend, klärend und harmonisierend in der Welt wirksam werden kann. Dieser Mensch hat im kosmischen Sinn Verantwortung für Welt und Menschheit übernommen. Das bedeutet nicht, dass sich dadurch auf der sichtbaren Ebene der Dinge viel ändert. Aber die so erzeugten höheren Energien wirken in die Welt hinein, so dass dafür empfängliche Menschen damit in Resonanz treten können und ebenfalls beginnen, ihre geistigen Kräfte zu wecken und ihre „Antwort“ erklingen zu lassen.

Es gibt unzählige Menschen auf der Erde, die einem spirituellen Weg folgen und Verantwortung übernommen haben. Mögen die Antworten unterschiedliche Qualitäten haben – letztlich tragen sie alle dazu bei, die nächste Stufe in der geistigen Entwicklung der Menschheit ersteigen zu können.

Die Reinheit des Diamanten

Ein spiritueller Lehrer* sagte einmal Folgendes:

„Wer sich von allen möglichen, widersprüchlichen Gedanken und Wünschen durchströmen lässt, unterhält innerlich eine Unordnung und muss sich daher nicht wundern, wenn er sich nicht mehr zurechtfindet.

KristallWie viele Leute klagen: „Ich weiß nicht mehr, wo ich stehe!“ Warum? Weil sie zu viele unterschiedliche Dinge gewünscht und angesammelt haben und jetzt bis zum Hals in Komplikationen stecken.

Woher erhält der Diamant seine Reinheit? – Von der Tatsache, dass er unvermischter, reiner Kohlenstoff ist. Fügt ihr ihm ein anderes Element hinzu, so ist er kein Diamant mehr.

Genauso verlieren diejenigen, die alles kosten, berühren, ausprobieren und kennen lernen wollen, ihren Wert als Diamanten. Sie sind nur noch undurchsichtige Steine.

Der wahre Schüler muss sich, symbolisch gesprochen, auf ein einziges Ziel ausrichten, ein einziges Ideal, einen einzigen Wunsch hegen, eine einzige Nahrung zu sich nehmen. Dann wird er sich, wie ein Diamant, vom Licht durchflutet fühlen.“

* Omraam Mikhael Aivanhov, geboren 1900 in Srpci (heute Mazedonien), gestorben 1986 in Fréjus (Frankreich)